Ein Debüt 
 von Sascha Klein
 
 

1. Bericht

 

 

Da sind wir wieder zurück mit den Literaturempfehlungen für den kommenden Herbst. Sicherlich mit besonderer Spannung wird das anstehende Romandebüt von Stan Schmitz erwartet. Für alle, die ihn noch nicht kennen: Stan Schmitz, das ist der ominöse Party-Blogger aus Köln, dessen ebenso plastische wie poetische Berichte aus dem Nachtleben im Netz bereits für viel Furore gesorgt haben. Party-Blogging – das, so wird man einwenden können, kennt man aus Berlin, aber aus Köln? Wenn nicht gerade Karneval ist, ist die Metropole am Rhein schon seit einiger Zeit nicht mehr als die Partystadt schlechthin bekannt. So einen Tanztempel wie das Berghain etwa, an dem sich einschlägige Jungautoren von Airen über Hegemann bis Coop-Phane abgearbeitet haben, gibt es in Köln nicht. Aber trotz oder gerade wegen dieses Mangels an Phänomenen wie etwa den 3-Tage-Nonstop-Parties lässt es sich in Köln mindestens genauso gut abstürzen – das zumindest ist der überwältigende Eindruck, den man bekommt, wenn man diesem Stan Schmitz per Blog auf seinem allnächtlichen Parcours durch die Bars und Clubs der Domstadt folgt. Dabei entstehen die Texte oft noch „unterwegs“, sodass seine kraftvolle Prosa ihren besonderen Reiz gerade aus dieser maximalen Nähe zum Geschehen zieht. Die üblichen Fragen nach der Differenz von Fakt und Fiktion, Autor und Erzähler, selbst Erlebtem und bloß Beobachtetem erweisen sich damit im Sog seiner hypnotischen Texttrips als ebenso obsolet wie irgendwelche literarischen Stilkonventionen. Wie sich diese eigenwillige Prosa nun allerdings in Romanform ausnimmt, wie also der Sprung vom Blog ins Buch gelingt, das kann uns Schmitz nur selbst mit seinem schon jetzt heiß erwarteten Debüt beantworten. Am 16. Oktober ist es soweit – wir sind gespannt!

 

 

2. Anruf

 

 

Stan? Hallo? Hier ist Klaus. Wer ist denn da? Was? Trixi? Wer zum... Ach... Ja, kann ich bitte mal mit Stan sprechen! Ja genau! Danke! Ich warte... Stan? Noch im Bett? Aha. Sag mal, warum geht eigentlich immer irgendein Girlie an dein Handy, wenn ich anrufe? Bitte? Na ich habe gefragt, warum... ach lassen wir das! Ja, ich rufe an wegen dem Manuskript. Du weißt, das ist bis Ende August fällig und ich wollte mal nachhören wie die Dinge so stehen. Aha. Aha. Ja, mir ist schon klar, dass Bloggen was anderes ist als einen Roman zu schreiben... Ja vielleicht machst du mal eine Pause mit dem Blog und setzt dich nur ans Manuskript. Ja bitte, Stan! Denn soviel Zeit bleibt jetzt echt nicht mehr... Und noch was: Ich hab’s dir ja schon letztes Mal gesagt, aber zur Sicherheit nochmal: am 20. August ist die Lesung im Literaturforum. Ja genau. 18 Uhr. Sei bitte, bitte da! Ich hab mich da weit für dich aus dem Fenster gelehnt bei diesen unseligen Hohepriestern der Qualitätsliteratur... Also was ich sagen will: Das ist ein großes Ding und wir, äh du hast endlich mal die Chance, auch diese Hochkultur-Affen von deinem Zeug zu überzeugen! Also denk da bitte dran, Stan! Ja, Mann, ich lass dich jetzt weiter pennen. Ich meld mich die Tage nochmal. Bis dann!

 

 

3. Anruf

 

 

Peter? Hey! Hier ist Robby! Na, Robert, Robert Saller, du weißt schon. Ja genau der! Haha! Ja, stimmt, lange nicht gehört. Wie läuft’s? Wunderbar. Ja, auch gut, aber könnte besser gehen. Naja hab halt gerade dieses neue Manuskript fertig und die von colo-books wollen erstmal nix mehr von mir veröffentlichen. Ja weiß der Geier! Na ist halt so ne Art Beziehungsthriller mit der ein oder anderen Wendung. Jaja, sowas eben. Na Peter, du kennst doch immer jeden und ich wollt dich mal fragen, ob du da was für mich machen könntest, so bei euch im Verlag. Ja? Also das wär echt super. Klar. Ich schick dir das Exposé gleich rüber. Super, Peter. Tausend Dank...äh Peter und noch was. Ich weiß ja, dass ihr Typen von der Presse immer scharf auf solche Stories seid. Ja passt auf! Also gestern waren ich und die Becci, du weißt: meine Liebste...ja ich glaub die hast du schon mal gesehen. Also die Becci und ich und noch ein paar Leute waren gestern Abend so unterwegs. Und rat mal wen ich im Scheuen Reh treffe? Nein, den Stan! Na, Stan Schmitz, du weißt schon: den selbsternannten Party-Blogger-Fritzen. Ja, ich kenn den von früher, hab mal ne Zeit mit dem abgehangen, ja schon was her. Na jedenfalls treff ich den da, war so elf und der war schon hackedicht wie sonstwas...ja richtig übel. Und du weißt vielleicht, dass der gerade an seinem Debütroman schreibt. Ja, auch bei colo-books. Na und da sagt der mir, dass ihn dass total nerven würde, dass er keine Romane schreiben könne, dass bei ihm kein Spannungsbogen länger als eine Nacht halten würde... Ja geil, oder? Und jetzt kommt’s: da fragt der mich, ob ich ihm als „gestandener“ Autor nicht helfen könne mit dem ganze Plot-Ding, denn das würde er echt nicht raffen... Unfassbar, oder? Naja, ich hab ihm gesagt, dass ich selber gut zu tun hätte und er das sicher auch allein hinbekäme. Ich meine ganz ehrlich: Der Typ dröhnt sich den halben Tag lang zu und die andere Hälfe bloggt der sich irgendwas zurecht. Ne, ne. Soll der Herr Star-Blogger mal schauen, wie er den Roman zusammenbekommt. In den setzt man bei colo jedenfalls volles Vertrauen... das versteh mal einer...

 

 

4. SMS

 

 

Hey Stany! Na, immer noch drauf? ;-) Hab in deinem Blog gelesen. Einfach nur geil! Sag mal: Wolln wir zwei nicht mal gemeinsam auf die Piste? Meld dich mal! LG. Becci.

 

 

5. Anruf

 

 

Stan? Hallo? Hier ist Klaus. Hallo? Wer ist da? Trixi? Was? Becci? Aha. Na gut. Becci, dann gib mir doch mal bitte den Stan! Ja, ich warte... Stan? Ich weiß, es ist erst 14 Uhr... aber das muss jetzt sein. Mensch, Stan, wo warst du denn am Freitag? Was heißt denn hier um 18 Uhr warst du noch nicht wach? Mein Gott, ich hab dir doch erklärt, wie wichtig diese Lesung war! Meine Fresse, das eine Mal hättest du da sein müssen! Aber gut. Es gibt gerade auch Wichtigeres. Wie sieht es mit dem Manuskript aus? Steht mittlerweile der Plot? Die beim Verlag machen Druck...Wie bitte? Was soll das denn heißen, du raffst das nicht? Ich meine, es ist doch klar, dass du nicht nur eine Party nach der anderen runtererzählen kannst, dass da auch mal was anderes passieren muss, ich meine so handlungsmäßig – etwas, das die ganzen Abstürze zusammenhält, dass irgendwo ein Sinn dahinter steht...Weißt du was ich meine? Naja, denk dir halt was aus! Ich weiß es doch auch nicht! Irgendeine Story, dein Protagonist hat irgendein Problem, Liebeskummer, Trauma, kein Papa, Mama tot, du weißt schon...Warum macht er das alles? Warum knallt er sich jede Nacht die Birne weg? Warum ist er jede Nacht auf der Piste? Was treibt ihn an? Er sucht wen, er findet wen, er will eine Braut, die kann er nicht haben, irgendwie aber doch, eine amour fou, eine Dreiecksbeziehung – na sowas halt! Und nicht zu viel Diskurs, nicht zu viel Blabla. Mein Gott, du musst doch hier keinen Goetz imitieren...Was? Wer Goetz ist? ... Ach ist doch jetzt auch egal. Aber Stan, Mann, dir wird schon was einfallen! Die Abgabefrist verlängern? Auf gar keinen Fall! Die reißen mir den A... Nein Stan, an Manchem gibt es nix zu Rütteln. Na und sonst? Alles klar soweit? Na dann hau in die Tasten! Ach und gib mir doch bitte nochmal diese Trixi! Was? Becci? Ja, mein ich doch. Ist doch egal, gib sie mir einfach nochmal...danke!

 

 

6. Anruf

 

 

Hey Peter, hier ist Klaus, du weißt schon: Klaus von colo. Ja danke, läuft gut. Und selbst? Na prächtig. Du Peter, warum ich anrufe: Ich betreue hier bei uns gerade das Debüt von Stan Schmitz, du weißt: der Party-Blogger und so...Wer hat dir davon erzählt? Robert? Robert Saller? Ach so. Sieh an. Ja stimmt, der hat bei uns veröffentlicht. Ne, erstmal nicht mehr. Ja, du sagst es, haha. Der neue Stuff ist echt kacke. Aber das ist ne ganz andere Geschichte. Peter, es geht also um das Debüt von Stan. Das steht am 16. Oktober an. Was? Ein Exklusiv- Interview? Nein, Peter, das geht nicht. Der Junge hat gerade ne andere Baustelle. Ja. Eben.

Aber Peter, pass auf: Ich stelle mir Folgendes vor. Einen schönen Artikel über Stan, gut platziert, vielleicht sogar ne kleine Serie. So in etwa: das wilde Leben des Party-Bloggers. So eine Art Insider-Bericht über den Inside-Berichter. Ja genau, haha! Und ich hab da auch gleich ein paar Kontakte für dich. Die schick ich dir gleich mal rüber. Da sind auch ein paar Bräute dabei, die du mal zu Stan ausquetschen kannst. Ja. Genau. Ach und Peter, keine falsche Scheu! Wenn die ihn ankacken oder über ihn herziehen, nimm auch das rein! Denn du weißt ja: Any press is good press. Haha! Alles klar? Na wunderbar. Und eins noch Peter: gib mir doch mal gerade die Nummer von dem Saller durch...

 

 

7. Vertrag

 

 

Vertragsabschluss vom 28. August 2014 zwischen Robert Kasimir Saller (freier Autor) und colo-books vertreten durch Klaus Dieter Mußmacher (Verlagsagent). Vereinbart wird eine redaktionelle Mitarbeit am Roman 24/7 Party People von Stan Schmitz. Herrn Saller stehen dabei das bisherige Manuskript sowie weitere Inhalte des Blogs golden.nighthawk.blogspot.com zur freien Bearbeitung für das Manuskript zur Verfügung. Das fertige Manuskript muss bis spätestens 30. September beim Verlag eingegangen sein. Sein Name wird dabei weder auf dem Titel noch an irgendeiner anderen Stelle der Publikation erscheinen. Beide Parteien verpflichten sich zur absoluten Geheimhaltung des Vertragsinhalts. Die Vergütung ist an anderer Stelle geregelt. Des Weiteren wird Lektorat und Publikation von Herrn Sallers Romanmanuskript Frühlings Verflachen bei colo-books vorbereitet. Die Veröffentlichung ist für das Frühjahr 2015 geplant.

Gezeichnet: R. K. Saller

Gezeichnet: K. D. Mußmacher (colo-books)

 

 

8. Artikel

 

 

Köln, 04/09/2014 // Die Kölner Club- und Partyszene – das ist das Zuhause von Stan Schmitz (26). Davon kann sich jeder auf seinem erfolgreichen Online-Blog golden.nighthawk.blogspot.com überzeugen. Keine Nacht vergeht, die Schmitz nicht zum Tage macht und dabei bis ins kleinste Detail dokumentiert. All die Abenteuer, all die Abgründe und Abstürze, die das Kölner Nachtleben für ihn bereit hält, teilt er auf seinem Blog mit einer unüberschaubar großen Community. Seinem Blog folgen mittlerweile über 15.000 Leute und es werden nächtlich mehr – egal ob Kölner oder nicht, jung oder alt. Gerade viele Jugendliche, denen der Zugang zu den großen Clubs verwehrt bleibt, zählen zu den treusten Fans des Kölner Nachtschwärmers. „Wenn man Stan auf seinem Blog durch die Nacht folgt, ist das so, als wäre man selbst dabei. Man macht einfach alles mit ihm durch – inklusive dem Kater danach!“ sagt der Bergheimer Schüler Pascal G. (16). Es verwundert einen daher wenig, dass Schmitz in vielen Locations längst kein Unbekannter mehr ist. Tatsächlich gilt er bereits vielerorts als Stammgast, zahlt keinen Eintritt und trinkt umsonst! Barbesitzer Timon K. (37) bringt es auf den Punkt: „Stan ist ein riesiger Publikumsmagnet. Sobald die Info rumgeht, er sei heute Abend da und da, ist der Laden innerhalb von einer Stunde rappelvoll. Kein Wunder, dass ihn alle hoffieren. Vielerorts gilt sogar: Geht Stan nicht mehr in den und den Laden, ist er out!“ Auch die Damenwelt liegt dem rastlosen Blogger zu Füßen. Kein Abend vergeht, an dem er nicht mit den Schönsten der Schönen durch die Bars tingelt. „Mit Stan erlebt man einfach die abgefahrensten Sachen. Und falls man sich nicht mehr erinnert, was man die Nacht über so alles getrieben hat, kann man es am nächsten Tag auf seinem Blog nachlesen. Das ist schon ein bisschen komisch. Aber mal ehrlich: Wer wünscht sich nicht, auf Stans Blog zu erscheinen?“ gesteht Schauspielerin und Model Rebecca T. (24). Und der Erfolg des Kölner Nightcrawlers scheint nicht abzureißen. Schmitz steht kurz vor der Veröffentlichung seines Debütromans. Am 16. Oktober ist es soweit. Mehr über das aufregende Leben des Star-Bloggers in der morgigen Ausgabe! (pw)

 

 

9. Patientenakte (Auszug)

 

 

Patient: Stanislaw Schmitz, geb. 23.02.1988 in Troisdorf, wohnhaft in Köln 07.09.2014 – Einweisung St. Franziskus-Hospital, Köln-Ehrenfeld Symptome: Gang- und Standunsicherheit, Affektlabilität, Nystagmus, Somnolenz Diagnose: Akute Alkoholintoxikation (F 10.0), Intoxikation durch Stimulanzien vermutet 26.09.2014 – Aufnahme zur Entgiftung über Suchtambulanz, Alexianer-Krankenhaus / Köln-Porz

 

 

10. Anruf

 

 

Klaus? Ja, Holger hier. Du Klaus, hast du schon die neuen Spiegel-Bestseller gesehen? Ja, kam gerade rein. Nein? Na was soll ich sagen? Der Stan steht auf eins! Ist das nicht der Hammer? Hier in der Verlagsleitung sind alle ganz aus dem Häuschen. Ich meine: Wie lange ist das her, dass wir einen auf Platz eins hatten? Also das ist schon ein Wahnsinn! Und Klaus, ich will gar nicht lange drum herum reden, denn ich weiß nur zu gut, wem wir diesen Erfolg zu verdanken haben! Also: Im Namen der gesamten Verlagsleitung möchte ich dir hier einen Glückwusch und vor allem ein Riesenlob aussprechen! Das war wieder mal eine saubere Idee von dir, mit dem Stan einen Roman zu machen. Ich muss zugeben, ich hab da am Anfang echt gezweifelt, ob das hinhaut, ob der das hinbekommt. Aber was soll ich sagen? Du hattest mal wieder einen Riecher! Also nochmal, mein lieber Klaus: ganz großes Kino. Wenn du Zeit hast, dann komm doch gleich mal hoch! Wir wollen hier auf den Erfolg anstoßen. Ach und bring unbedingt auch den Stan mit! Was? Der ist in Urlaub? Ach so. Na den hat er sich auch verdient... Aber gut. Alles klar, Klaus. Dann bis gleich!

 

 

11. Fernsehsendung

 

 

Und jetzt: aus den unermesslichen Bücherhallen in der heiligen Stadt Köln: Die aktuelle Spiegel-Bestsellerliste – Belletristik.

Platz zehn: Markus Lanz – Die Frage sei erlaubt

...für romancierende Fernsehmenschen gilt indes die alte Weisheit: Schuster bleib bei deinen Leisten – auch wenn die im Falle dieses Autors beileibe keine Meisterwerke sind! (in die Tonne)

Platz neun: Jan Fleischer – Freak Park

...auch wenn das meilenweit von meiner eigenen Jugend weg ist, vermag mich diese Novelle mit ihrer ungeheuren erzählerischen Präzision zu faszinieren! (auf den Stapel)

Platz acht: Jochen Distelmeyer – Ein anderes Blau

...kann seinem auch im Titel anzitierten Vorbild leider in keinem Moment das Wasser reichen. (in die Tonne)

Platz sieben: Anke Hausner – Der Verführer

...erotische Literatur sollte vor allem anregen – nur nicht unbedingt zum Übergeben! (in die Tonne)

Platz sechs: Alexandra Parovna – Selfies am Dom. Zehn Stories

...diese karge Prosa packt einen trotz oder gerade wegen ihrer Reduktion. Less is more! (auf den Stapel)

Platz fünf: Frank Spilker – Stadt der Bleichen

...das herrlich lakonische Tagebuch eines trotz allem liebenswürdigen Großstadtzynikers. (auf den Stapel)

Platz vier: Carsten Kramer – Nachtabwärts

...diese mit viel Pathos ausbuchstabierten Seelengänge eines Grenzgängers sind eine echte Entdeckung! (auf den Stapel)

Platz drei: Martina Becker – Sommer und so

...noch so ein Kleinmädchenporno, der zwar sein freches Handwerk versteht, sich allerdings spätestens ab Seite 20 im immer gleichen Reigen dreht. (in die Tonne)

Platz zwei: Dirk von Lowtzow – Poeten aus Plüsch

...auch ohne Reime brilliert der Graf des Diskurs-Rock als ebenso feinfühliger wie eigenwilliger Romancier. (auf den Stapel)

Platz eins: Stan Schmitz – 24/7 Party People

Das Debüt des Kölner Party-Bloggers ist ein gutes Beispiel für literarischen Instantkaffee. Er erfüllt seinen Zweck, ist in großen Mengen aber schlichtweg ungenießbar. Dieser angebliche Roman erweist sich als lose Aneinanderreihung von Schmitzens pathetischen Blogeinträgen, die hier von einer selten banalen Rahmenerzählung mehr schlecht als recht zusammen- gehalten werden. Spätestens jetzt sollte auch noch der Letzte begriffen haben, dass Bloggen nicht gleich Erzählen ist. Quod erat demonstrandum! (in die Tonne)

 

Sascha Klein

lebt und arbeitet in Köln, Studium der Anglistik und Geschichte,

derzeit Promotion im Fachbereich Amerikanistik.

Schreibt Prosa, Lyrik und Drama.

Veröffentlichungen u.a. in metamorphosen, S/ash, PS sowie auf fixpoetry.

Seit 2013 kommen regelmäßig eigene Stücke und Performances

mit mind.break.company zur Aufführung.

Essayistische und kritische Beiträge erscheinen ab und an bei KulturuFirst.